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Gruppenfindung

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EmperorsSword:
Warum wird man als Hochbegabter immer als Ausgestoßener betrachtet oder nur als übel akzeptiert, obwohl man meistens sich selber zurückstellt, um den anderen etwas begreiflich zu machen.

Ein weiterer Grund der für ein Symposium der Koryphäen spricht, gemeinsam könnte man so viel erreichen

Oder?

LG


Edit ModTeam: Rechtschreibfehler im Titel korrigiert (für bessere Durchsuchbarkeit per Suchfunktion)

mebede:
Ich weiß nicht, ob ich deine Frage richtig verstanden habe (im Titel ist auf jeden Fall ein Tippfehler), aber ich würde sagen, weil Deutschland wenig von "Elite" hält, auch historisch verwurzelt. Sonst spielt da sicherlich auch Neid bis Unverständnis für deine Person mit rein. Letztendlich habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass man auch als Hochbegabter durchaus anerkannt werden kann, es kommt immer auf die eigene Persönlichkeit an - ich kenne tatsächlich einige äußerst beliebte Hochbegabte.

Thinker00:
Aus eigener Erfahrung möchte ich eine Trennung zwischen den Hochbegabten bei denen es das Umfeld weiß, wie in der Schule und zwischen den Hochbegabten bei denen es das Umfeld nicht weiß machen. Es macht nämlich einen Unterschied ob Klassenkameraden wissen das man hochbegabt ist, denn dieses Wissen hat Auswirkungen auf dein Umfeld. Viele haben eine falsche Sicht auf das Thema Hochbegabung und denken dass diese Menschen immer alles wissen und nie einen Fehler machen und sich für etwas besseres halten. Wenn man dann in der Schule ist wird man wenn die Klassenkameraden wissen dass man hochbegabt ist einen eher ausgrenzen als wenn sie es nicht wissen. Deine Mitschüler fühlen sich weniger wert und wollen keine Person um sich Rum haben die sich für etwas besseres halten.  Wenn dein Umfeld es nicht weiß wird man meiner Meinung nach besser integriert, weil man dann einfach nur anders wirkt als andere und viele damit nicht so das Problem haben als wenn sie wissen dass man schlau ist. Allerdings ist das auch keine Garantie, weil man auch hoffen muss das es Menschen um sich herum gibt die mit ,,merkwürdigen" wirkenden Menschen keine Probleme haben.

EmperorsSword:
Ja wahrscheinlich hängt es davon ab, ob das Umfeld  es weiß,aber auch daran das der Mensch in Schubladen denken wil

Lukos:
Falls deine These sein sollte, dass Intelligenz unsympathisch macht, möchte ich dir widersprechen und das Gegenteil behaupten.

Was allerdings durchaus zu Sympathieproblemen in gewissen sozialen Umfeldern führt, ist die Verwendung von Worten wie Symposium, Koryphäen und um von deiner Vorlage wegzukommen "befrieden", "Präliminarien" und Kommentare mit mathematischen Anspielungen (feier ich) oder penibler Till-Eulenspiegel-mäßiger Beharrung auf genaue Ausdrucksweise (hasse ich). Ich weiß auch Nicht-Mathematiker sagen "Klar kann ich dir die Butter geben. Wieso fragst du?" Aber mit Mathematikern ist es teilweise un-aus-halt-bar.

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