Autor Thema: Eure Lieblingsmetamorphose  (Gelesen 290 mal)

Offline Daphnis

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Eure Lieblingsmetamorphose
« am: 24. Mai 2018, 14:15:39 »
In der Literatur sind Schilderungen bezüglich Verwandlungen von Mensch zu Tier und vice versa keine Seltenheit; gerade Ovids antiken „Metamorphosen“ und Franz Kafkas moderneres Werk „Die Verwandlung“ sind für ebendiese berühmt-berüchtigt.
(Latein-GK oder Deutsch-GK in NRW anyone?? :) )

Besonders interessant ist dabei die Diskrepanz zwischen menschlichem Identitätsbewusstsein und tierischem Aussehen erzeugt wird, die schlussendlich den Protagonisten in die totale Einsamkeit oder sogar in den Wahnsinn treibt.
Auch die Radikalität der Psychosomatik innerhalb des Verwandlungsprozesses empfinde ich als höchst faszinierend.

Genug Palaver: Was ist EURE Lieblingsmetamorphose?
Die Frage ist nicht nur auf Mensch-Tier beschränkt, mir fällt spontan noch die biblische Geschichte von der Frau Lots ein, die trotz göttlichen Verbots auf Sodom und Gomorra zurückschaut und zu Stein erstarrt.

P.S. 100 Gummipunkte für denjenigen, der meine liebste Metamorphose „errät“.  ;D

Offline Daphnis

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #1 am: 24. Mai 2018, 14:22:46 »
Mir fällt gerade auf, dass es einen Literaturbereich gibt  ;D
Sorry, die Frage ist etwas fehl am Platz  O:-)

Offline Leuchtzwiebel

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #2 am: 26. Mai 2018, 23:13:55 »
Das ist wirklich ein interessantes Thema! Mir selbst fällt spontan keine Metamorphose aus der Literatur ein, aber magst du mal erzählen, welche dein Liebling ist?
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
- Bertold Brecht

Offline jumpaaa

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #3 am: 27. Mai 2018, 11:43:10 »
Hey,

zuerst zur Frau Lots: ich würde sagen, dass diese Geschiche keine vollständige Metamorphose beschreibt, sondern vielleicht nur deren erste Hälfte; verbunden mit einer Warnung, dass ein Austritt aus der jetzigen Form keineswegs garantiert, dass man sich hiernach wieder in einer funktionsfähigen Form wiederfindet. Ähnlich bei Kafka beschreibt die Verwandlung zum "grässlichen Ungetier" (welcher Art, Form, Farbe, Größe bleibt unklar) ja auch eine Art psychischen Zusammenbruch und Wiederaufbau von einer Form die, wenn auch gequält so doch im weitesten Sinne funktioniert hin zu einer Form die nicht nur gequält ist, sondern auch wenig Hoffnung verspricht dass es jemals wieder bergauf ginge (die Familie von Gregor Samsa richtet sich mit ihm als Hausgeist ein bis die Spannung eskaliert; die Frau Lots bleibt Stein (heute würde man es vllt eine lähmende Depression nennen).
Was mich an dem Thema viel mehr reizt ist die Aussicht auf, und die Erkenntnis dass, es häufig und oft und fast immer nötig ist, Täler des sehr unangenehmen, fast oder wirklich wahnsinnigen zu durchlaufen um eine Veränderung zum Guten hin zu erfahren. Man nehme an, Gregor Samsa hätte doch noch die Kurve gekriegt. Nach einer Woche als Käfer ist er plötzlich wieder Mensch; und diese Erfahrung hat ihm eindrücklichst gezeigt, dass in seinem Leben einiges schief hängt und vielleicht ist seine Angst, sich wieder verwandelt zu finden dann größer als die vor Vater und Prokurist und er haut zwei, drei mal auf den Tisch.

Das beschreibt eher eine brutale, harte Metamorphose; die aber wohl Teil des Lebens ist und ich kann mir keinen Menschen mit mehr als einer Dimension vorstellen, die nicht schon mehrere solcher mehr oder minder harten Verwandlungen durchgemacht und daran gewachsen seien.
Eine andere Form von Metamorphose, die mir in den Sinn käme wäre eine ungleich weichere der langsamen Anpassung. Ich denke zum Beispiel an M und N aus Death Note; die beide zu Beginn wie Kopien von L daherkommen, aber nach und nach ihren eigenen Style herausarbeiten (vor allem N mit seinen Puppen und dem anderen Spielzeug).
Die schärfsten Kritiker der Elche
waren früher selber welche.
-Robert Gernhardt-

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Offline Daphnis

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #4 am: 30. Mai 2018, 22:51:49 »
@jumpaa
Danke für deine Antwort! War ein Genuss, die zu lesen.


zuerst zur Frau Lots: ich würde sagen, dass diese Geschiche keine vollständige Metamorphose beschreibt, sondern vielleicht nur deren erste Hälfte; verbunden mit einer Warnung, dass ein Austritt aus der jetzigen Form keineswegs garantiert, dass man sich hiernach wieder in einer funktionsfähigen Form wiederfindet.


Den Satz musst du mir nochmal erklären, irgendwie erschließt sich mir der logische Zusammenhang zwischen dem Teil vor und nach dem Semikolon nicht.  ???
(Vielleicht deinen gesamten Kopfabsatz miterläutern?  ;D)
Schließlich ist das Schicksal der Niobe (die sich aus Kummer über den Verlust ihrer Kinder zu Stein verwandelt) doch auch als Metamorphose zu klassifizieren. Was verstehst du unter dem Begriff „Metamorphose“ genau?

Beim Lesen des zweiten Teils deiner Antwort musste ich echt schmunzeln... Das ist doch der gute, alte Nietzsche, den du da indirket paraphrasierst! „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“, ist deine zentrale Kernaussage, meine ich.
Stimmt, über diesen Aspekt habe ich noch gar nicht nachgedacht. Unter Berücksichtigung der Radikalität einer Verwandlung a la Kafka, erscheint eine ebenso radikale Neubesinnung im beruflich-familiären Alltagstrott geradezu zwangsläufig. Reiz provoziert Reaktion.

Interessanter Schlussgedanke; ist dann somit das irdische Leben des bewussten Menschen nicht eine einzige Metamorphose, die aus den regelmäßigen, mikroskopisch kleinen Einschüben des mundänen Schmerzes gespeist wird. Dies nimmt die Brutalität und den Schrecken einer traditionellen Metamorphose. Das ganze Leben wirkt plötzlich wie die Entwicklung von Kokon zu Schmetterling. Schleichend wie bei M&N oder einschneidend wie bei Gregor Samsa spielen für die abstrakte, höhere Verwandlung des Selbst (und auch deren Besserung!) somit nur eine sekundäre Rolle.

Offline Daphnis

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #5 am: 30. Mai 2018, 23:14:43 »
@ Leuchtzwiebel

Klar, mach' ich gerne!
Meine Lieblingsmetamorphose ist
*trommelwirbel*
die der Daphne. Die Daphne, die - einst vom liebeskranken Apoll begehrt und verfolgt - in den letzten Momenten ihrer intakten menschlichen Identität ihren Vater, den Flussgott Peneus, um Rettung fleht. Noch im Lauf erstarrt sie und lässt den jungen Gott mit gebrochenem Herzen (oder unbefriedigter Lust?) zurück; dieser trägt fortan in Gedenken an seine erste Liebe die zurückgebliebenen Blätter des wiegenden Lorbeerbaumes, der statt Daphne nun dort steht, in einem Kranz um seinen Haarschopf.

Daraus entspringt der von Siegern getragene Lorbeerkranz im griechischen Olymp...
und mein ehrenswerter Username ;)

(Warum die männliche Namensform? Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht mehr)

Offline jumpaaa

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #6 am: 2. Juni 2018, 23:41:01 »


zuerst zur Frau Lots: ich würde sagen, dass diese Geschiche keine vollständige Metamorphose beschreibt, sondern vielleicht nur deren erste Hälfte; verbunden mit einer Warnung, dass ein Austritt aus der jetzigen Form keineswegs garantiert, dass man sich hiernach wieder in einer funktionsfähigen Form wiederfindet.


Den Satz musst du mir nochmal erklären, irgendwie erschließt sich mir der logische Zusammenhang zwischen dem Teil vor und nach dem Semikolon nicht.  ???


Ok, lass es mich so versuchen... Weiß die Raupe, bevor sie sich einspinnt, dass es eine gute Idee ist? Metamorphosen sind häufig notwendig und gleichsam natürlicher nächster Schritt in der persönlichen Entwicklung; aber eine neue Form aufzugeben bedeutet immer auch, eine alte abzulegen und das kann unangenehm sein.
Nehmen wir als Metamorphose-Auslöser zB: du bist angelogen worden und hast es erst hinterher spitzgekriegt. Vielleicht hast du damit ein großes Problem und sagst: ich dachte, ich sei gut genug darin, zu erkennen wann mich jemand anlügt und wann nicht, aber offensichtlich ist das nicht der Fall - was mache ich falsch? Und dann folgt vielleicht eine Zwischenphase der Verwirrung, wo du allen gegenüber misstrauisch bist, sehr genau beobachtest und nachdenkst, bis es irgendwann klick macht und du dir denkst: ach klar, deshalb hab ich das nicht gesehen, hab ich draus gelernt, alles wieder gut. So etwas würde ich als gelungene Metamorphose bezeichnen. Es kann aber auch sein, dass du nicht verstehst, was war; und es frisst dich auf und du kannst (vielleicht bist du von deinem Partner betrogen worden) dich nie wieder ganz auf jemanden einlassen - weil du jetzt, wo es dir einmal passiert ist du nie wieder _sicher genug_ sagen kannst: ich würde schon merken wenn da was schief läuft.
Zurück zur Analogie: mein Punkt war: du kannst vor einer Metamorphose nicht vorhersagen, ob du nachdem du deine alte Form aufgegeben hast jemals wieder zu einer stabilen Form finden kannst. Vielleicht wäre es besser gewesen, nachdem du erfahren hast dass du belogen wurdest schulterzuckend abzuwinken und zu sagen: bisschen schwund ist immer; meine Menschenkenntnis ist trotzdem gut genug. Ich hatte einfach Pech.
Und vielleicht ist es deshalb manchmal besser wegzuschauen und das Problem auszublenden - das scheint mir zumindest ein Stück weit die Moral von der Lot-Geschichte zu sein. Lot und ihre Familie fliehen gerade aus dem in Zerstörung begriffenen Sodom, das für sie mit vielen, komplizierten Gedanken wie Identität (es ist ihre Heimat und die ihrer Familie), Schuld (sowohl die sie dort auf sich geladen haben könnte, derer sie Zeuge oder Opfer wurde) verbunden ist. Und sie hält inne und "blickt zurück", das könnte bedeutet sie reflektiert und beginnt zu hinterfragen. Wenn man aber reflektiert und hinterfragt, so läutet das eine Metamorphose ein - man zeigt sich bereit sich selbst nicht nur als das was ist zu sehen, sondern auch mit dem was sein könnte oder sein sollte zu vergleichen; und ist bereit sich zu ändern, wenn man es irgendwie für nötig findet. Und Lot wird sehr vieles gefunden haben, das sie gerne hätte ändern wollen. Nur dass sie dafür den schlechtesten Zeitpunkt gewählt hat, und vom Ansturm der geballten Katastrophen, die hinter ihr liegen zu Stein verwandelt wird. Sie ist nicht fähig, sich zu verwandeln, weil die Probleme für sie zu viel auf einmal sind. Vielleicht wäre es für sie besser gewesen, erst einmal zu rennen, sich in Sicherheit zu bringen, sich Zeit zu lassen und nach und nach, auf einer bequemen Couch, den Geistern ihrer Vergangenheit nachzuspüren.
Ich möchte noch sagen, dass ich es unter keinen Umständen richtig finde, sich vor Selbstreflektion zu verstecken oder vor unangenehmen Wahrheiten die Augen zu verschließen, in der Hoffnung alles regele sich von selbst (tut es nämlich nicht); aber ich finde auch es gibt bessere und schlechtere Wege, sich zu verwandeln; und nach und nach Miniproblem nach Miniproblem zu behandeln ist meistens besser und deutlich zielführender als sich ungesichert in einen Malstrom aus Selbstzweifeln und Identitätsschwierigkeiten und anderen Problemen die man so haben kann zu werfen.

---

Reading those other questions of yours... Ehm...

Zu Stein verwandeln verbinde ich mit handlungsunfähig werden. Es ist etwas anderes als zu sterben, man erhält seine äußere Form, ist noch da, kann vielleicht sogar noch gerettet werden wie bei Dornröschen; aber im Moment ist man noch weg, abwesend. Ich muss zB an eine Dressurmethode denken,  bei der Pferde so lange im Kreis laufen müssen, bis "ihr Wille gebrochen" sei und sie nur noch brav trotten und immer gehorchen. Ein solcher, "gebrochener" Mensch dünkt mich etwa als zu Stein verwandelt.

Mein Verständnis von Metamorphose habe ich oben denke ich schon näher ausgeführt. Es ist im Grunde ein umlernen, in skaliebar großem Umfang. Zum Beispiel: du spielst Klavier, und hast ein Stück schon ziemlich gut geübt und kannst es. Jetzt sagt dir dein Lehrer: ändere doch bitte an dieser Stelle den Fingersatz. Das wäre eine Metamorphose im primitivsten Sinn. Eine Gewohnheit - öfter ist es ein Weltbild, wird aufgebrochen; es gibt eine orientierungslose Zwischenphase in der du dich neu ordnest; du gehst in neuer Form hervor.
Entscheidend ist hierbei, was ich mit Weltbild meine. Damit meine ich: ich tue X und erwarte als Ergebnis der Handlung Y. Das muss überhaupt nicht bewusst sein, ist es sogar eher selten; bestimmt aber fundamental deine "Form". Die Form zu ändern heißt Metamorphose. Auslöser wäre also: du tust X und erwartest Y, bekommst aber Z. Im schlimmsten Fall ist Y etwas Gutes, und Z etwas schlechtes, aber muss nicht sein. Du  merkst also, mit deinem Weltbild stimmt etwas nicht. Du machst also eine Metamorphose durch. Heraus kommt ein neues Du, und das nächste mal machst du X' und erhälst als Ergebnis das langersehnte Y.


Das ganze Leben wirkt plötzlich wie die Entwicklung von Kokon zu Schmetterling.


Jein, auch aber nicht ganz. Ich bin großer Freund der Idee: ein gutes Leben ist ein solches, das als ganzes betrachtet eine schlüssige Geschichte ist; und habe heute noch durch zufall in einem Youtubevideo die Theodizee aufgeschnappt, der Grund für Böses auf der Welt wäre, das Gott den Menschen stark und widerstandsfähig erziehen wolle, ABER
ich finde eher dass Metamorphose einen ganz fundamentalen Aspekt des Daseins in jeder Hinsicht und jedem Maßstab beschreibt, quasi ein Fraktal. Kleinste Metamorphosen durchperlen das alltägliche Leben, wann immer man etwas Neues lernt oder etwas Altes überspielt; auf allen Ebenen und in allen Bereichen zur gleichen Zeit und in unterschiedlichem Tempo und Signifikanz. Und gerade darum ist es gut und wichtig, aus symbolischen Beispielen aus der Literatur (Ovid, Kafka, Death Note, wo nicht?) zu lernen und selbst sehr gut darin zu werden, sich zu entwickeln und vielleicht sogar spielerisch die Metamorphose zu suchen.
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Offline Daphnis

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #7 am: 9. Juni 2018, 22:59:01 »
Hmm Hmm Hmm *anerkennend nickend*
Das muss ich erst mal verdauen. Vielleicht gehe ich später nochmal drauf ein.

Aber mir fällt auf, dass du gar nicht auf meine Frage geantwortet hast! ;D
Also, deine Lieblingsmetamorphose?? Und warum?

Offline jumpaaa

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #8 am: 10. Juni 2018, 22:20:35 »
You got me there :D Ok let me think...

Die Metamorphose der Daphne gefällt mir wie dir sehr gut; ich hatte als Kind ein sehr schön gezeichnetes Buch zu Sagen und Mythen, und wenn ich mich recht erinnere war dazu auch ein sehr schönes Bild, mit dem verzweifelt-menschlich anmutenden Baum neben dem Bach. Es fällt mir schwer für mich eindeutig eine liebste Metamorphose festzumachen (außer natürlich die vom Elch zum Elchkritiker :P ), ich schau noch  mal in mein Bücherregal... Da finde ich Alice in Wonderland; mit zahlreichen der aufregendsten Metamorphosen darin. Zum Beispiel das Baby, das zum Schwein wird. Perhaps not my _favourite metamorphosis of all time_, but definitely worth mentioning.
Ich denke weiter darüber nach; Ovid ist ziemlich weit oben auf meiner Reading List. If I stumble upon something that really talks to me, I will let you know.
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Offline Daphnis

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Antw:Eure Lieblingsmetamorphose
« Antwort #9 am: 12. Juni 2018, 22:51:18 »
Hehe, die „Interpretation“ der Elch-Metamorphose musste ich zugegebenermaßen erstmal googeln...  ;)

Unter Berücksichtigung unserer vorherigen Diskussion durchläuft Alice in Wonderland (sorry ;D musste sein) doch selber auch eine kontinuierliche Metamorphose. Auch der Wandel in die Adoleszenz schwingt mit der anfangs angesprochenen Verehelichung Alice' ein wenig mit...

Und nebenbei bemerkt: Ich liebe die „Metamorphose des Narcissus“ vom verehrten Salvador Dalí. Und ja, schreib' mir unbedingt, wenn du was hast! Selbiges werde ich tun.